Biographie

Reinhard Niemann wurde das Plattdeutsche nicht an der Wiege gesungen: Geboren 1929 in Bramsche, wuchs er mit der hochdeutschen Sprache auf. Plattdeutsch war für ihn die Sprache der Großeltern, sie weckten sein Interesse am Niederdeutschen.

Bereits als 20-jähriger schrieb er seine ersten plattdeutschen Geschichten, seit 1988 erschienen bereits ca. 600 plattdeutsche Kolumnen und Erzählungen in der Neuen Osnabrücker Zeitung.

Seine Schreibweise wird bestimmt von den sprachlichen Varianten des südlichen Bersenbrücker und des Osnabrücker Raumes sowie des nördlichen Münsterlandes.

Er ist Mitbegründer des Plattdeutschen Förderkreises im Osnabrücker Land und Mitglied im Schrieverkring Weser-Ems, der Augustin-Wibbelt-Gesellschaft und des Quickborn.

1992 erhielt er den 1. Preis beim plattdeutschen Autorenwettbewerb des “Plattfoss”. 1993 wurde er mit dem Wilhelm Fredemann-Gedächtnispreis des Heimatbundes Osnabrücker Land ausgezeichnet.

 

Veröffentlichungen:

"Mien Fründ Richard un annere plattdütske Vertellsel" van Reinhard Niemann un met Beller van Fritz Wolf, 1993, Verlag Neue Osnabrücker Zeitung

"Bolchen för’n Grössen", 1998, erschienen in “Kiek mol’n bäten in!”, Band 2, Plattdütske Gedichte un Vertellsels, Hrsg. Gegenseitigkeit Versicherung Oldenburg in Zusammenarbeit mit Borsla e.V.

 

"Ene Maohltiet tüskendür", 1999, erschienen in "Kiek mol'n bäten in!", Band 3

 

"Ferien in der Maiburg", "Kartuffelferien", "De aule Holskenmaker", "Schall un Rouk", "Meyer un Bieskenbäcker", "Plattdütsk ut Frankriek", "Gruwwelgrawwel", "Dat is Klib", "Up Platt luurt et anners", "In Faild un Goarden", "Etwas Plattdeutsche Grammatik", 1989, erschienen in "Ossenbrügger Platt – ein Liäsebouk fo jung un ault", Hrsg. v. Schulaufsichtsamt Osnabrück-Land, Kreissparkasse Osnabrück, Plattfoss

 

Weitere Veröffentlichungen in Zeitschriften und Zeitungen und im Heimatjahrbuch Osnabrücker Land sowie in Anthologien.